Beratung/Gestaltung/Partizipation
Gestaltungsaufgaben
Park der Sechs Sinne“ in Enzersdorf bei Staatz
„Alle sechs Sinne ansprechen“, unter diesem Motto wurde dieser Park im Gemeindegebiet von Enzersdorf bei Staatz, am Fuße des Auberges, geplant. Ein vorbeiführender Rundwanderweg – „6 Sinne Weg“ lädt die BesucherInnen ein, die Vielfältigkeit der Landschaft, sowie kulturelle Besonderheiten zu erleben und unterwegs im „Park der sechs Sinne“ zu verweilen.
Verkehrsplanungen
Der Güterverkehr von / zum einem Industriegebiet sowie eine beabsichtigte großflächige Siedlungsentwicklung (ca. 250 Wohneinheiten) machten eine Verkehrslösung in Form einer alternativen Anbindung des betroffenen Siedlungsgebietes einer Stadtgemeinde in der Nähe von Wien an eine bestehende Landesstraße B erforderlich. Grundlage für die schlussendlich gewählte Trasse bildete ein umfassender Variantenvergleich. Dabei wurde insbesondere die Betroffenheit der Wohnbevölkerung und von Schutzgebieten bewertet, aber auch auf Nutzen- / Kostenüberlegungen eingegangen. In der konkreten Detailplanung wurde auf die konkreten verkehrstechnischen Erfordernisse Bezug genommen. Darüber hinaus wurden ausreichende, flankierende Maßnahmen gesetzt, um das bestehende, gemeindeinterne Verkehrssystem zu optimieren (ergänzende Radwegeverbindungen, Bedachtnahme auf fußläufige Erreichbarkeiten, Parkplatzsituation,…)
MAREV – Projekt Regionales Radwegkonzept
Der MAREV (Verein zur Förderung der Regionalentwicklung im Marchfeld) setzt sich aus insgesamt 23 Gemeinden des Marchfelds zusammen und unterstützt mit verschiedensten Maßnahmen die regionale Entwicklung der gesamten Region. Das vorliegende Projekt befasst sich mit der Erstellung eines regionalen Radwegkonzepts aufgrund vorhandener Lücken im bestehenden Radroutennetz des Marchfelds. Durch enge Zusammenarbeit mit den Gemeinden soll durch die Erhebung bestehender Radwege, die Feststellung vorhandener Mängel und fehlender Lückenschlüsse ein attraktives und flächendeckendes Radwegenetz für die gesamte Region entstehen. nach oben...
Coaching und Entwicklung
Coaching und Entwicklung sind in unserem Verständnis punktuelle bzw. begleitende Unterstützung, die sich auf einige wenige Termine bzw. über einen eingeschränkten Zeitraum erstrecken kann. Im Rahmen dieser Termine wird den Aufgabenstellungen entsprechend an Lösungen gearbeitet, wobei der Blick auf Probleme weitestgehend vermieden wird bzw. nur soweit verwendet wird, als es für die Erreichung der Lösung erforderlich ist. Vorrangig dabei ist, dass die Person / die Gruppe dabei unterstützt wird, die jeweils definierten Ziele optimal zu erreichen. Als Zielgruppe für Coaching und Entwicklung sind entweder Einzelpersonen zu sehen:
- Abgeordnete zum Landtag / Nationalrat / Bundesrat
- BürgermeisterInnen
- Gemeinderäte
- Führungskräfte in Organisationen / Unternehmen
- ManagerInnen
- MitarbeiterInnen in Organisationen / Unternehmen
In ähnlicher Form kann auch mit Gruppen und Teams aus Organisationen / Unternehmen / Gemeinden gearbeitet werden:
- Gemeinderatsklausur
- Gemeinde-Team-Entwicklung
- Gemeindevertretercoaching
- Abteilungscoaching
- Teamcoaching
- Teamklausur / Teamentwicklung
Mediation
Mediation ist ein Konfliktlösungsverfahren, bei dem ein/e allparteiliche/r MediatorIn den Konfliktparteien Unterstützung gibt, dass ein für beide Seiten guter Ausgleich über die strittigen Themen erfolgt. Im Zuge einer Mediation werden als erster Schritt für die gemeinsame Arbeit Spielregeln (ein Mediationsvertrag) definiert, die ein gutes Arbeitsklima sichern und die Zusammenarbeit erleichtern. Die Mediation ist ein freiwilliger Prozess, der auf einer kooperativen Teilnahme und dem Bemühen aller Beteiligter aufbaut. Die Mediation zieht sich über einen längeren Zeitraum und wird in 5 Phasen geteilt:
- Vereinbarung zur Mediation
- Themenfindung
- Konflikterhellung
- Lösungsfindung
- Mediationsvereinbarung
Die Aufgabe der/s MediatorIn ist die Verantwortung für den Prozess, den Ablauf und die Sicherung eines optimalen Arbeitsklimas. Der/die MediatorIn ist in keiner Weise für die inhaltlichen Ergebnisse verantwortlich, diese können bei einer guten Lösung nur von den Konfliktparteien erarbeitet werden. Der/die MediatorIn ist allparteilich, um keine der beiden Seiten in irgendeiner Weise zu bevorzugen oder zu benachteiligen. Der/die MediatorIn hat die Verpflichtung, in Fällen, in denen er/sie parteilich wird, dies im Zuge einer Supervision zu bearbeiten und gegebenenfalls den Fall abzugeben. Die Konfliktpartner / MediantInnen sind freiwillig im Prozess dabei und sind alle um eine gute konsensuale Lösung bemüht. Die Zusammenarbeit in der Mediation bedeutet auch Respekt vor den anderen und damit unter anderem auch zeitgerechte Terminvereinbarungen bzw. Terminabsagen. Die in der Mediation besprochenen Inhalte werden vertraulich behandelt, sollte dies nicht der Fall sein, wird das Verfahren der Mediation ruhend gestellt. Die MediantInnen können das Mediationsverfahren jederzeit beenden.
Organisationsentwicklung / Gemeindeentwicklung
Organisationen und Unternehmen sind ebenso wie Gemeinden keine statischen Gebilde, sondern sind auf Grund innerer und äußerer Faktoren immer einer dynamischen Entwicklung unterworfen. Mit diesen Entwicklungen kann man in unterschiedlichster Weise umgehen (Verdrängung, Negierung, Akzeptanz, aktives darauf zu arbeiten, so wie immer, etc.) um die Organisation auch langfristig zu sichern. Wir sehen drei grundsätzliche Ansätze, aus denen Entwicklung angeregt werden kann.
- Neue Strukturen in der Organisation / Gemeinde
- Geänderte Voraussetzungen im Außen
- Unklare Aufgaben im Innen
Als externe BeraterInnen können wir Ihnen eine Außensicht und damit auch Anregungen bringen, wie auf die gegebene Situation reagiert werden kann. Neue Strukturen in der Organisation / Gemeinde Wir erarbeiten mit Ihnen und den MitarbeiterInnen der Organisation / der Gemeinde neue und für die MitarbeiterInnen und die Aufgaben der Organisation / der Gemeinde passende Strukturen. Ein Gleichgewicht von innerer und äußerer Betrachtungsweise sollte gegeben sein, um tragfähige und langfristige Lösungen zur Umsetzung zu bringen. Geänderte Voraussetzungen im Außen Durch äußere Veränderungen ist eine Anpassung der Organisation / der Gemeinde erforderlich geworden. Dabei können neue Visionen und Leitbilder helfen, einen Handlungsrahmen zu definieren und eine Neupositionierung der Organisation / der Gemeinde am "Markt" zu gewährleisten. Die Entwicklung einer neuen aktuelleren Organisationskultur (wie gehen wir miteinander und mit KundInnen bzw. MitbewerberInnen um) bzw. einer Gemeindekultur, die den zukünftigen Veränderungen besser gerecht wird kann eine wichtige Hilfestellung geben. Unterstützung und Begleitung bei Veränderungsprozessen (mit Fragestellungen: Wie ist es möglich noch kundenorientierter zu agieren? Wie können wir auf die geänderten Ressourcen optimal reagieren?) gibt Sicherheit für alle MitarbeiterInnen und belässt dennoch die Eigenverantwortung in der Organisation / der Gemeinde. Unklare Aufgaben im Innen In den meisten Organisationen / Gemeinden gibt es unterschwellige Konflikte, unklare Entscheidungsstrukturen, nicht optimale Kommunikationsstrukturen. Diese Voraussetzungen führen häufig dazu, dass die MitarbeiterInnen nur eingeschränkt handlungsfähig sind. Mit den optimalen Werkzeugen wird gemeinsam mit den betroffenen MitarbeiterInnen an einem neuen besser passenden Zugang gearbeitet. Eine sehr hilfreiche Möglichkeit ist die Arbeit mit Systemischen Strukturaufstellungen, um durch die Aufstellung zu bisher noch nicht bekannten Lösungen zu kommen. Systemische Strukturaufstellungen kommen sehr häufig bei folgenden Fragestellungen zum Einsatz:
- Bearbeitung von Konflikten
- Auflösung von hinderlichen Mustern
- Klarheit über den eigenen Platz und die Aufgaben in der Organisation
- Von einem Dilemma zu einer klaren Entscheidung
- Zugang zu neuen ungenutzten Ressourcen
- Optimalere Zusammenarbeit im Team / in der Organisation / in der Gemeinde
- Berufliche Fragen zur Organisation / zur Gemeinde
- Persönliche Fragen zur Weiterentwicklung (als Basis für eine gute Arbeitsleistung in der Organisation / der Gemeinde)
- Lösen von Blockaden
- Aufzeigen neuer bisher zu wenig beachteter Lösungswege
- Aufzeigen bestehender Dynamiken - Entwicklung neuer hilfreicher Dynamiken
Gender Mainstreaming
Gender Mainstreaming ist ein Ausdruck, der sich nur unzureichend in die deutsche Sprache übersetzen lässt. Es ist einerseits die Gleichbehandlung von Menschen unabhängig von ihrem biologischen Geschlecht, andererseits die Beseitigung und der Ausgleich von Unterschieden, um Menschen beiderlei Geschlechts bestmögliche Voraussetzungen zu bieten. Dabei ist je nach Fragestellung eine konkrete Blickrichtung zu wählen, da ein Ausgleich auf allen Ebenen fast unmöglich ist. Dieser Ausgleich berührt alle Fragen des gesellschaftlichen Lebens, beginnend mit jeder Planung, der konkreten Umsetzung und den Auswirkungen im Alltag. Um die unterschiedlichen Dimensionen aufzuzeigen möchte ich Blickrichtungen und Fragestellungen aus dem Gender Mainstreaming an Hand eines konkreten Projektes erläutern.
- Wird ein Kindergarten zum Beispiel derart geplant, dass ein leichter Zugang für Menschen beider Geschlechter gegeben ist?
- Sind die Öffnungszeiten so gewählt, dass die Versorgung durch Mutter und Vater gleichrangig erfolgen kann?
- Wird durch die Investition (Bau und Betrieb) eher eine Förderung von Arbeitsplätzen für Männer oder Frauen erfolgen?
- Wird durch den Betrieb (Personal des Kindergartens) eher ein traditionelles Männerbild / Frauenbild gefördert?
- Wird durch die Einrichtung die Entwicklung von Mädchen und Buben gleichrangig gefördert?
- Wird durch den Betrieb (Umgang mit den Kindern) eher ein traditionell geschlechtsspezifisches Verhalten gefördert oder wird versucht einen Ausgleich sicherzustellen?
- Welche Alternativen für die Errichtung eines Kindergartens gibt es, wie wirken sich diese auf Männer und Frauen aus?
- Gibt es durch Errichtung und Betrieb Auswirkungen auf die finanzielle Situation von Familien?
- Wirkt sich diese eher auf Männer oder Frauen aus?
Diese kleine Auflistung von Fragestellungen zeigt bereits, dass selbst scheinbar "einfache" Projekte sehr unterschiedliche Sichtweisen beinhalten, sodass das Sicherstellen eines Ausgleiches ein schwieriges und langwieriges Unterfangen, aber eine wichtige und lösbare Aufgabe darstellt.